
wir waren wieder dabei!

72 Stunden Aktion – tolle Gemeinschaft – großartiges Ergebnis - Danke!

Quelle: kath. Kirchengemeinde Östringen


weiter zurückliegende Aktionen:
Großer Ministrantentag der Seelsorgeeinheit

Der Chorraum war voll beim Jugendgottesdienst am 28.6. zum Auftakt des großen Ministrantentages der Seelsorgeeinheit Östringen. Ministrantinnen und Ministranten aus Eichelberg, Tiefenbach, Odenheim und Östringen waren gekommen und erlebten einen abwechslungsreichen Tag in einer tollen Gemeinschaft.
Schon den Jugendgottesdienst gestalteten sie mit und zeigten, was das Ministrantsein so ausmacht: natürlich ihre Aufgaben im Gottesdienst, daneben die Gruppenstunden und die zahlreichen Aktionen, wie z.B. das Pfingstfeuer, das Herbstlager, Ausflüge oder eben der große Ministrantentag.
Nach dem Gottesdienst bewältigten die Ministranten bei einer Stadtralley durch Östringen zahlreiche Aufgaben, bevor sie sich dann bei der Kimlinghalle stärken konnten. Der Verein der ehemaligen Ministranten hatte das Grillen übernommen und zahlreiche Eltern einen Salat oder einen Kuchen beigesteuert, so dass für das leibliche Wohl der Minis bestens gesorgt war.
Danach boten kreative Workshops für jede und jeden etwas an, ob Theater, Basteln, Gestalten oder beim Herstellen eines lebensgroßen Mensch-ärgere-Dich-nicht-Spiels.
Auch die sportlichen Aktivitäten kamen nicht zu kurz, so dass alle müde aber zufrieden zum Abschluss für eine viertel Stunde in der Kirche auf den Tag zurückblicken und ein „Danke" an den richten konnten, dem wir unser Leben verdanken.
Viele trugen dazu bei, dass der Tag für alle ein so tolles Erlebnis wurde: die Vorbereitungsgruppe des Jugendgottesdienstes, der Jugendchor Östringen mit Just2Sing, der Verein der ehem. Ministranten, die Eltern und in besonderer Weise die engagierten Gruppenleiter/innen, die das gesamte Programm des Ministrantentages erstellten und durchführten.
Allen ein herzliches Dankeschön!
Romwallfahrt der Ministranten – ein großartiges Erlebnis!
Zusammen mit ca. 47.000 anderen Ministranten hatten wir (40 Ministranten/-innen aus der SE Östringen) uns Anfang August auf den Weg nach Rom gemacht. Einige von uns waren zum ersten Mal in Rom, andere kannten Rom schon von früheren Ministrantenwallfahrten. Wir alle waren gespannt, was uns in Rom erwarten würde.
Dass wir Teil einer großen Gemeinschaft sind, erlebten wir bereits beim Mittagessen nach der Ankunft im Veranstaltungszentrum der Freiburger Minis direkt am Vatikan. Den Tag ließen wir mit einem Spaziergang durch Trastevere und über die Tiberinsel ausklingen. Der Eröffnungsgottesdienst am nächsten Morgen mit knapp 10.000 Freiburger Minis und Weihbischof Gerber in der Basilika St. Paul vor den Mauern war gleich ein beeindruckender Auftakt der Woche. Mit der Papstaudienz am Abend folgte dann bereits einer der Höhepunkte der Wallfahrt. Der Petersplatz war voller Minis und es war nicht so leicht einen Blick auf Papst Franziskus zu erhaschen (außer über die Großbildleinwände natürlich). In den folgenden Tagen besuchten wir den Petersdom und die Lateranbasilika, umrundeten das Colloseum (ins Innere schafften wir es wegen des extremen Besucherandrangs leider nicht), staunten über das Loch in der Kuppel des Pantheons und nahmen die Engelsburg ein (ganz friedlich und geduldig – doch wir hatten schon längere Warteschlangen erlebt).
Beim „Blinddate", bei dem sich alle 47.000 Minis jeweils mit zwei anderen Busgruppen zeitgleich an etwa 300 Plätzen in Rom trafen, lernten wir nette Minis aus anderen Diözesen kennen.
Ein besonderes Erlebnis stellte auch der Gottesdienst in einer unterirdischen Basilika dar. Bei der anschließenden Führung ging es tief unter die Erde durch die Domitilla-Katakombe.
Die sehr erlebnisreiche Woche wurde abgerundet vom großen Abschlussgottesdienst der Freiburger Ministranten mit unserem neuen Erzbischof Stefan Burger.
Getreu dem Motto der Ministrantenwallfahrt „Frei – darum ist es erlaubt Gutes zu tun" waren wir so „frei", uns auf den Weg nach Rom zu machen. Wir erlebten eine tolle Gemeinschaft, hatten viele beeindruckende Erlebnisse und durften immer wieder erfahren, dass Gott mit uns unterwegs ist. Diese Erfahrungen können uns nun auch zuhause „frei" machen und uns bestärken für die Ministrantenarbeit und den Alltag.
500 Eur Spenden für „Familien in Not" übergeben
Am dritten Adventswochenende sammelten die Ministranten nach den Gottesdiensten in Odenheim, Tiefenbach und Eichelberg Spenden für notleidende Kinder und Jugendliche. Zuvor hatten sie während ihrer Adventsfeier Sterne gebastelt, die sie als kleines Dankeschön an die Spender weitergaben. Insgesamt kamen so 500 Euro zusammen. Von dem Geld besorgten die Ministranten Gutscheine, verzierten sie liebevoll und übergaben sie am vierten Adventssonntag Fr. Ihle („Familien in Not"). Fr. Ihle verteilte die Gutscheine dann an Weihnachten als Geschenke an Kinder und Jugendliche aus der näheren Umgebung, die in sehr armen Familien aufwachsen. Den Ministranten und allen Spenderinnen und Spendern ein herzliches Dankeschön! Ihr und Sie haben dazu beigetragen, dass zu Weihnachten 50 Kindern und Jugendlichen eine große Freude gemacht werden konnte.
Jesus kam in sehr einfachen und armen Verhältnissen zur Welt. Wie passend wenn gerade auch dort etwas von der Weihnachtsfreude ankommt. Gott will heute wie vor über 2000 Jahren in uns und durch uns „zur Welt kommen" und besonders dorthin, wo es „dunkel" ist, etwas „Licht" bringen.
Uns schickt der Himmel - 72-Stunden-Aktion des BDKJ - Die Ministranten der SE Östringen waren mit dabei - das großartige Ergebnis kann sich sehen lassen!
Wie im Vorfeld schon berichtet, haben wir, die Ministranten der Seelsorgeeinheit Östringen, dieses Jahr gemeinsam an der 72-Stunden-Aktion des BDKJ (Bund deutscher katholischer Jugend), die zum ersten Mal bundesweit stattfand, teilgenommen.
Am Donnerstag, den 13.06., läuteten die Kirchenglocken um 17.07 Uhr den Start der Aktion ein. Nun war es endlich soweit: Wir erfuhren von Bürgermeister Felix Geider, welches Projekt uns erwartete: Die Mitgestaltung eines Naturerlebnispfades in Tiefenbach beim Kreuzbergsee. Unsere einzelnen Aufgaben umfassten neben dem Bau einer Holzbrücke über den Katzbach auch die Errichtung eines Märchenwalds, die Herstellung von Tiersilhouetten, die Gestaltung von Holzliegestühlen sowie das Anlegen eines Barfußpfades – und das alles in 72 Stunden. Nach einem kurzen Gebet und Segen, ging es schon los zum Projektort. Zusammen mit Frau Kußmaul und Frau Ahl vom Rathaus liefen wir den Erlebnispfad ab und ließen uns erklären, wo unsere einzelnen Aufgaben zu machen waren. Nach einer kurzen Verschnaufpause sollte sich jeder überlegen, wo er sich am besten einbringen könnte. Abends trafen wir uns zur Planung in Östringen im Gruppenraum. Dort wurde schon fleißig überlegt, sodass am Freitagmorgen gleich mit den ersten Arbeiten an einzelnen Stationen begonnen werden konnte. Tagsüber suchten wir einzelne Firmen auf, um Materialspenden zu erhalten. Nachdem diese uns das hauptsächlich benötigte Holz erst für Samstagmorgen zusichern konnten, beendeten wir unsere Arbeiten am Freitagabend früh und hofften darauf am Samstag vorwärtszukommen. Bisheriger Zwischenstand: Die Tiersilhouetten waren als Papiervorlagen entstanden, für den Märchenwald wurden kleine Zwerge und Wichtel aus Holzstämmen gesägt und der Untergrund des Barfußpfades war schon ausgebuddelt. Für samstags gab es also noch viel zu tun. Dank der großartigen Unterstützung von Rudolf Dischinger, der uns fast den ganzen Tag mit seinem Anhänger zur Verfügung stand, konnte von früh bis spät organisiertes Material herbeigeschafft und mit großen Schritten an allen Stationen gearbeitet werden. Bis zum Ende des Tages war ein Großteil der Arbeiten erledigt. Nach einem erholsamen Schlaf starteten wir in den letzten Tag, Sonntag, mit dem gemeinsamen Besuch des Familiengottesdienstes in Östringen. Danach trafen wir uns alle am Projektort, um letzte Arbeiten am Barfußpfad und an der Brücke zu vollenden. Mit der Übergabe des Projektes an die Stadt Östringen, bei der unser Bürgermeister Felix Geider symbolisch einen Teil der Tiere des Pirschpfades entgegennahm, endete unsere Aktion. Ganz besonders hervorzuheben ist, wie gut sich auch die Jüngeren mit ihren Fähigkeiten einbringen konnten und wie motiviert diese selbst nach stundenlanger Arbeit noch waren. Natürlich hatten wir auch viel Spaß und haben als Gemeinschaft, Jung und Alt, gezeigt, was in 72 Stunden alles möglich ist.
Zum Schluss möchten wir uns natürlich bei allen Sponsoren recht herzlich bedanken.
Zunächst bei den Firmen Sägewerk Reiser aus Tiefenbach und Holzbau Essenpreis aus Östringen, die uns durch die enormen Holzspenden den größten Teil unseres Materials bereitgestellt haben.
Außerdem bei den Firmen Baustoffe W. Mayer aus Östringen, Bauunternehmung Henrich aus Odenheim und Schlosserei Bender aus Östringen, die uns durch weitere Materialspenden beispielsweise für den Barfußpfad geholfen haben.
Für die Versorgung unseres leiblichen Wohls ein Dankeschön an die Firmen Getränkehandel Zolk, Palmeri Catering, Obst- und Gemüseecke Dumbeck, Bäckerei Würker, Frey's feine Welt, Metzgerei Lanzendorf, Kaffee & Co aus Östringen und Metzgerei Friedrich aus Odenheim.
Danke für die finanzielle Unterstützung der Firmen Sanitär Essenpreis, Buchhandlung Kreuz & Quer, Lederwaren Förderer, Kraichgau Apotheke, Handarbeiten Schreck, Blumen Drexler, Geider Optik, Schmuckstudio, Fernseh Bruckert und Schmuck Dammert.
Ein besonderer Dank gilt auch dem ehemaligen Ministranten Christian Östringer, Firma Östringer Garten- und Landschaftsbau, der uns mit seiner Arbeitskraft und seinem Werkzeug fleißig unterstützt hat.
Zuletzt möchten wir uns bei allen Eltern bedanken, die uns zur Projektübergabe mit Kuchenspenden unterstützt haben. Ohne ihre Bereitschaft regelmäßige Fahrdienste für ihre Kinder zu übernehmen, wäre die Umsetzung eines solchen Projektes nicht denkbar.
Weitere Informationen über die Ministrantenarbeit in der Erzdiözese Freiburg gibt es bei der
Fachstelle Ministrantinnen und Ministranten
www.mehr-als-messdiener.de






