Nach den sehr positiven Erfahrungen in den letzten Jahren werden in Östringen und Odenheim zu Ostern wieder Wege mit unterschiedlichen Stationen gestaltet.
In Östringen laden ab Samstag, 1. April, (bis Mi. 12.4.) Stationen zu Palmsonntag, Gründonnerstag, Karfreitag und Ostern zum Mitmachen und Erleben ein.
In Odenheim greift der Weg von Ostersonntag, 9.4., – Mo., 24.4., die Geschehnisse nach der Auferstehung Jesu auf.
Für nähere Infos zu den Osterwegen in Östringen und Odenheim oben bitte auf den entsprechenden Weg klicken.
Eindrücke von den Osterwegen 2022
Viel los und intensive Erfahrungen auf den Osterwegen 2022
Stationen zum Eintauchen in das biblische Geschehen rund um Ostern, Impulse zum Nachdenken und Mitmachen – wer auf dem Östringer Osterweg unterwegs war, konnte es erleben: Ostern hat etwas mit meinem Leben zu tun – Gott will das Leben!
115 farbige Bänder waren es am Ende, die von Einzelpersonen, Paaren und Familien am eindrucksvollen „Tor nach Jerusalem“ befestigt wurden als Zeichen der Freude und des Schönen in unserem Leben sowie der Hoffnung auf Jesus.
Von da aus ging es zum Abendmahlsaal. Große bemalte Tücher vermittelten den Eindruck in einem Raum zur Zeit Jesu zu sitzen. In Erinnerung an das letzte Abendmahl Jesu war man eingeladen sich gegenseitig als Zeichen des Dienens (der gegenseitigen Hilfe) die Hände zu waschen, wie damals Jesus seinen Jüngern die Füße wusch. Wer Brot dabei hatte, konnte es dort als Zeichen der Gemeinschaft miteinander teilen, oder man verweilte einfach im Raum und lauschte über das Smartphone dem Gespräch beim Abendmahl.
Die Gethsemane-Station lud zum Innehalten und Gebet ein, bevor man am Kreuz seine Sorgen und Anliegen Jesus anvertrauen konnte. Sehr viele Bitten und Anliegen wurden ans Kreuz geheftet – ein beeindruckendes Bild. Der Zuspruch, dass Jesus all unsere Sorgen und Nöte mitträgt und mit ans Kreuz genommen hat, dürfte gerade in diesen vom Krieg in der Ukraine überschatteten Zeiten vielen gut getan haben.
Vom Kreuz ging es dann zum „Grab“, das in der Grillhütte aufgebaut war.
Trat man hinein, war man sofort von orangefarbenes Licht umgeben und schaute auf einen ausdrucksstarken Engel. „Jesus lebt! Er ist auferstanden!“ schien dieser einem froh entgegen zu rufen. Viele Steine, die von den Besuchern des Weges als Zeichen für das Belastende und Schwere vom Startpunkt aus mitgetragen worden waren, wurden hier im Grab abgelegt.
Der frohen Osterbotschaft konnte man beim Verlassen des Grabes selbst Ausdruck verleihen: unzählige Blumen-Samen wurden in ein großes Kreuz aus Balkonkästen eingesät. Sie stehen nun auf der Mauer der Hofeinfahrt zum Pfarrhaus. Dort kann man beobachten, wie die Blumen wachsen und hoffentlich bald zu blühen beginnen – Sinnbild für die Osterfreude, die in unserem Leben aufblühen und weiter wachsen möchte.
Der Odenheimer Osterweg startete dort, wo der Östringer Osterweg endete: Am Grab und der Auferstehung Jesu.
Aus der Sicht von drei Kindern wurden an 15 Stationen die Geschehnisse rund um die Auferstehung Jesu geschildert. Veranschaulicht wurde jede Szene durch ein großes Bild. Die Bilder hatten im vergangenen Jahr zahlreiche Kinder ausgemalt.
Impulsfragen luden an jedem Bild dazu ein, das damalige Geschehen mit dem eigenen Leben zu verbinden.
Für die Kinder gab es ein besonderes Extra: Sie konnten auf dem Weg ein eigens entworfenes Quiz lösen. Wer die zahlreichen Holzostereier am Wegesrand entdeckte, kam über diese auf das Lösungswort und einen Zahlencode, mit dem man die Schatzkiste an der letzten Station öffnen konnte. Dort erwartete alle, die das Quiz gelöst hatten, eine süße Überraschung.
Auch in diesem Jahr waren wieder sehr viele auf dem Osterweg unterwegs vom alten Amtshaus über den Radweg am Kindergarten St. Michael vorbei.
So manch schöne Begegnung fand dort in der Osterzeit statt.
Ein herzliches Dankeschön allen, die mit großem Aufwand und Engagement die beiden Osterwege auch in diesem Jahr realisiert haben und somit der Osterbotschaft einen weiten Raum verschafften.
Ein besonderes Dankeschön gilt den Familien Leitzbach und Panni (Odenheim) sowie den Familien Weismann, Krämer, Östringer und Riebel (Östringen)